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Freitag, 15. April 2011

Nie mehr Müll - Leben ohne Abfall


Einfach alles wegwerfen - ohne schlechtes Gewissen und ohne Abfall zu produzieren. 
Das ist die Vision von Michael Braungart. Der Umweltchemiker nennt sein Konzept 
cradle to cradle.

Prof. Dr. Michael Braungart:
„Die Natur produziert seit Jahrmillionen völlig ineffizient, aber effektiv. Ein Kirschbaum 

bringt tausende von Blüten und Früchten hervor, ohne die Umwelt zu belasten. Im 
Gegenteil: Sobald sie zu Boden fallen, werden sie zu Nährstoffen für Tiere, Pflanzen und 
Boden in der Umgebung."

Plastic Planet



Plastik ist billig und praktisch. Wir sind Kinder des Plastikzeitalters. Kunststoffe können bis zu
500 Jahre in Böden und Gewässern überdauern und mit ihren unbekannten Zusatzstoffen unser Hormonsystem schädigen. Wussten Sie, dass Sie Plastik im Blut haben? Regisseur Werner Boote
zeigt in seinem investigativen Dokumentarfilm, dass Plastik zu einer globalen Bedrohung geworden ist.
Er stellt Fragen, die uns alle angehen: Warum ändern wir unser Konsumverhalten nicht? Warum
reagiert die Industrie nicht auf die Gefahren? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten
und Meeren? Wer gewinnt dabei? Und wer verliert? Auf der Suche nach Antworten macht sich
Boote nach 10jähriger, intensiver Recherche auf eine Reise durch die ganze Welt - von Kalifornien,
Heimat der Silikonimplantate auf die Mülldeponien von Indien bis zu Japans verschmutzten
Stränden. Er besucht Forscher in den USA und Österreich und Angehörige an Krebs erkrankter
Arbeiter aus Plastikfabriken in Italien, und rückt so eine erhebliche, globale Problematik ins
Bewußtsein, die nicht nur die Industrie allzu gern verdrängt.
bis bald & Guten Appetit

Mittwoch, 13. April 2011

Lebensmittelkrieg Mineralwasser



Glas oder Plasik ?? und von da gleich zur nächsten frage
Mineral- oder Trinkswasser?

Mineralien sind für den menschlichen Organismus und seine Funktionen lebensnotwendig.
Die aufgenommenen Mineralien müssen bioverfügbar sein, damit sie vom Organismus aufgenommen
werden können. Bioverfügbar sind Mineralien aber nur, wenn sie zum Transport in die Zellen und
Gewebe an Trägerstoffe gebunden sind, beispielweise Aminosäuren. Mineralien in pflanzlichen und
ierischen Lebens- oder Nahrungsmitteln sind an Proteine gebunden, man nennt sie dann entsprechend organisch gebunden. Sie können von den Zellen aufgenommen und verstoffwechselt werden.

Anders ist die Situation bei Mineralien im Wasser. Dies sind aus dem Gestein herausgelöste
Elemente, die in einer anorganischen bzw. noch nicht organisch gebundenen Form vorliegen.
Sie müssen vom Organismus noch bioverfügbar gemacht werden, was für ihn Material- und
Energieverbrauch bedeutet. Die im Wasser enthaltenen anorganischen Mineralien benötigen also
eine gewisse Bearbeitung, bevor sie biologisch genutzt werden können.

Diese Bearbeitung erfolgt nicht bei allen getrunkenen Mineralien. Ein Teil von ihnen passiert die
Darmwand in unchelatierter Form und gelangt so ins Blut. Wenn die Zellen diese für ihre Bedürfnisse ungeeigneten Materialien nicht durch die Zellmembranen passieren lassen, werden sie im Bindegewebe, Fettgewebe oder Gelenken deponiert. Wenn die deponierten anorganischen Mineralien nicht mit
der Zeit vom Organismus ausgeschwemmt werden, können sie zu Funktionsblockaden oder
Entzündungen führen.

Es ist also kritisch zu sehen, wenn die Mineralwässerindustrie betont, die in Mineralwasser
enthaltenen Mineralien seien für den menschlichen Stoffwechsel lebensnotwendig. Dies trifft eher
auf organisch gebundene Mineralien in pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln zu.
Wirklich lebensnotwendig ist ein Wasser, das möglichst frei von Mineralien ist, das durch seine
Energien und Informationen vital ist. Nur Wasser, das nicht gesättigt ist kann im Organismus
abgelagerte Schlackenstoffe binden und ausschwemmen.
Das ist das Trinkwasser, das wir brauchen.
Wassertest info
bis bald & Guten Appetit