Krank vom Essen
Einige interessanten Details zu Zusatzstoffen, "natuerlichen" Geschmacksverstaerkern, "Rieselhilfen", Mononatriumglutamat, usw.
Die Doku begleitet unter anderem Frosta, das sich vor einigen Jahren der zusatzfreien Tiefkühlkost verschrieben hat und den Lebensmitteltechniker Udo Pollmer, der das Projekt kritisch begleitete. Darüber hinaus geht es um Sinn und Unsinn von Kohlenhydraten, die Weltgesundheitsorganisation,
Lebensmittel ekelEssen Mogelpackung Zusatzstoffe Ernährung Gesundheit Lebensmittelinfo`s
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Freitag, 10. Juni 2011
Dienstag, 12. April 2011
Unser täglich Gift
Unser täglich Gift", ein Dokumentarfilm von Marie Monique Robin
In ihrem neuesten Werk untersucht die Erfolgsregisseurin des Films «Monsanto -
mit Gift und Genen», Marie Monique Robin, was uns die Lebensmittelindustrie tagtäglich auftischt.
Der jüngste Lebensmittelskandal um Dioxin in Eiern beweist wieder einmal mehr: um unsere Nahrung
steht es schlecht. Antibiotika in Fleisch und Fisch, Pestizidrückstände in Obst und Gemüse, überall
Farbstoffe, Weichmacher und Geschmacksverstärker. Unsere Lebensmittel sind vollgepumpt mit
chemischen Zusatzstoffen.
Welche Zulassungsvoraussetzungen müssen sie erfüllen? Werden sie sorgfältig getestet? Gibt es
eine Verbindung zwischen den zugelassenen chemischen Stoffen in unseren Lebensmitteln und
Krankheiten wie Krebs, Schädigungen des Nervensystems oder Unfruchtbarkeit?
In ihrem neuen Film sucht Marie Monique Robin in der ganzen Welt nach Antworten auf diese
Fragen. Sie kämpft sich durch undurchsichtige Laborberichte, befragt Wissenschaftler und
Verantwortliche in Ministerien und Zulassungsbehörden und bringt ans Licht, was uns die Lebensmittelindustrie tagtäglich unsichtbar serviert.
....................................
UNSER Täglich Gift
Dokumentarfilm von Marie Monique Robin
EINE KOPRODUKTION VON Arte France und INA
Frankreich 2010, 113 Min
Unser täglich Gift
Wiederholung am Donnerstag 14. April um 14.45 Uhr
(Frankreich, 2010, 113mn)
ARTE F
Lebensmittelkrieg Saft
Hersteller suggerieren gern, dass eine Flasche Fruchtsaft eine Quelle vieler gesunder Vitamine sei. Doch nicht immer ist klar, was in den Säften steckt. Enthält beispielsweise das entsaftete Obst aus Mangel an Sonnenstunden zu wenig natürlich gebildeten Fruchtzucker, dürfen die Produzenten den Säften (außer Birnen- und Traubensaft) bis zu 15 Gramm sogenannten Korrekturzucker je Liter hinzufügen.
Nektar dagegen hat einen Fruchtsaftanteil von höchstens 50 Prozent, der Anteil an Zucker, Süßstoffen oder Honig kann bis zu 20 Prozent betragen. Noch schlechter sieht es mit Fruchtsaftgetränken aus. Ihr Saftgehalt liegt nur zwischen sechs und 30 Prozent. Dazu kommen Aromen, Aromaextrakte, künstliche Konservierungsstoffe und ein variabler Zuckeranteil, für den es keine zulässige Höchstgrenze gibt. Verlässliche Informationen, die auf ein Naturprodukt schließen lassen, sind die unter anderem Hinweise wie „Direktsaft“, „ohne Zuckerzusatz“ oder „100 Prozent Fruchtsaftgehalt“.
Nektar dagegen hat einen Fruchtsaftanteil von höchstens 50 Prozent, der Anteil an Zucker, Süßstoffen oder Honig kann bis zu 20 Prozent betragen. Noch schlechter sieht es mit Fruchtsaftgetränken aus. Ihr Saftgehalt liegt nur zwischen sechs und 30 Prozent. Dazu kommen Aromen, Aromaextrakte, künstliche Konservierungsstoffe und ein variabler Zuckeranteil, für den es keine zulässige Höchstgrenze gibt. Verlässliche Informationen, die auf ein Naturprodukt schließen lassen, sind die unter anderem Hinweise wie „Direktsaft“, „ohne Zuckerzusatz“ oder „100 Prozent Fruchtsaftgehalt“.
Obst im Fruchtjoghurt
Den höchsten Fruchtanteil finden Käufer im Bild auf der Verpackung
im Joghurt selbst steckt kaum Obst. In manchen Fällen landen in einem Kilo Joghurt gerade einmal zwei Erdbeeren. Wie hoch der Anteil sein muss, besagt die Bezeichnung: Ist der Hinweis „mit Früchten“ auf der Verpackung abgedruckt, müssen gerade mal sechs Prozent Obst im Joghurt enthalten sein.
Fruchtzubereitungen dagegen erfüllen die Norm sogar schon mit einem Obstanteil von 3,5 Prozent – und „Fruchtaroma“ weist darauf hin, dass keinerlei Früchte enthalten sind. Oft dienen Sägespäne oder Mikroorganismen als Ausgangsstoffe für die Produktion der Aromastoffe. Die rote Farbe von Erdbeerjoghurt stammt beispielsweise aus Roter Beten. Die Stückchen, die den Obstanteil suggerieren, sind meist Rückstände aus der Fruchtsaftherstellung oder mit Algen angedickte Klümpchen.
Viele Hersteller bedienen sich eines Kunstgriffs: Weil Verbraucher Produkte ablehnen, die künstliche Aromen enthalten, gewinnen sie Geschmacksstoffe beispielsweise aus Sägespänen. Gemeinsam mit Geschmacksstoffen eingekocht, darf das Produkt dann
weiterhin das Siegel „natürlich“ tragen.
bis bald & Guten Appetit
im Joghurt selbst steckt kaum Obst. In manchen Fällen landen in einem Kilo Joghurt gerade einmal zwei Erdbeeren. Wie hoch der Anteil sein muss, besagt die Bezeichnung: Ist der Hinweis „mit Früchten“ auf der Verpackung abgedruckt, müssen gerade mal sechs Prozent Obst im Joghurt enthalten sein.
Fruchtzubereitungen dagegen erfüllen die Norm sogar schon mit einem Obstanteil von 3,5 Prozent – und „Fruchtaroma“ weist darauf hin, dass keinerlei Früchte enthalten sind. Oft dienen Sägespäne oder Mikroorganismen als Ausgangsstoffe für die Produktion der Aromastoffe. Die rote Farbe von Erdbeerjoghurt stammt beispielsweise aus Roter Beten. Die Stückchen, die den Obstanteil suggerieren, sind meist Rückstände aus der Fruchtsaftherstellung oder mit Algen angedickte Klümpchen.
Viele Hersteller bedienen sich eines Kunstgriffs: Weil Verbraucher Produkte ablehnen, die künstliche Aromen enthalten, gewinnen sie Geschmacksstoffe beispielsweise aus Sägespänen. Gemeinsam mit Geschmacksstoffen eingekocht, darf das Produkt dann
weiterhin das Siegel „natürlich“ tragen.
bis bald & Guten Appetit
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