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Freitag, 29. April 2011

Lebensmittelkrieg Keime im Eis

Nicht jedes Eis ist genießbar
denn z.B war letzen Sommer jede vierte Eis-Probe  mit Keimen belastet, das zumindest ergab ein Test von Verbraucherschützern aus Köln. 
Bei dem Test wurden Portionen von Milcheis aus unterschiedlichen mobilen und festen Eisdielen getestet. Von den insgesamt 44 genommenen Milcheis Proben in Köln, Düsseldorf und Dortmund war jede

Dienstag, 12. April 2011

Unser täglich Gift


Unser täglich Gift", ein Dokumentarfilm von Marie Monique Robin

In ihrem neuesten Werk untersucht die Erfolgsregisseurin des Films «Monsanto -
mit Gift und Genen», Marie Monique Robin, was uns die Lebensmittelindustrie tagtäglich auftischt.

Der jüngste Lebensmittelskandal um Dioxin in Eiern beweist wieder einmal mehr: um unsere Nahrung
steht es schlecht. Antibiotika in Fleisch und Fisch, Pestizidrückstände in Obst und Gemüse, überall
Farbstoffe, Weichmacher und Geschmacksverstärker. Unsere Lebensmittel sind vollgepumpt mit
chemischen Zusatzstoffen.

Welche Zulassungsvoraussetzungen müssen sie erfüllen? Werden sie sorgfältig getestet? Gibt es
eine Verbindung zwischen den zugelassenen chemischen Stoffen in unseren Lebensmitteln und
Krankheiten wie Krebs, Schädigungen des Nervensystems oder Unfruchtbarkeit?

In ihrem neuen Film sucht Marie Monique Robin in der ganzen Welt nach Antworten auf diese
Fragen. Sie kämpft sich durch undurchsichtige Laborberichte, befragt Wissenschaftler und
Verantwortliche in Ministerien und Zulassungsbehörden und bringt ans Licht, was uns die Lebensmittelindustrie tagtäglich unsichtbar serviert.
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UNSER Täglich Gift
Dokumentarfilm von Marie Monique Robin
EINE KOPRODUKTION VON Arte France und INA
Frankreich 2010, 113 Min

Unser täglich Gift
Wiederholung am Donnerstag 14. April um 14.45 Uhr
(Frankreich, 2010, 113mn)
ARTE F

Lebensmittelkrieg Bakterien Hähnchenfleisch



Auf Geflügelfleisch finden sich schädliche Bakterien, etwa Salmonellen. Und fast die 
Hälfte aller Schlachthähnchen ist mit dem Durchfallerreger Campylobakter belastet.
In den Großen Betrieben befinden sich bis zu vierzigtausend Tiere auf engem Raum.

Krankheiten können sich schnell ausbreiten. Behandelt wird dann mit Antibiotika 
das ist nicht nur erlaubt, sondern sogar gesetzlich vorgeschrieben
Die Bakterien haben sich an die Gegenmittel gewöhnt. Sie sind resistent geworden. 

Und das Ausmaß ist erschreckend. Das haben Forscher vom Bundesinstitut für 
Risikobewertung festgestellt. Bei über der Hälfte aller getesteten Fleischproben sind 
Bakterien, die sich auf dem Fleisch finden zumindest gegen ein Antibiotikum immun. 
Bei einem Drittel der Fleischproben, schlagen gleich mehrere Wirkstoffe nicht mehr an.
In der Bio-Aufzucht ist das anders. Es leben maximal 1000 Tiere zusammen

bis bald & Guten Appetit

Sonntag, 10. April 2011

Jagdwurst & Listerien




Listerien sind stäbchenförmige, grampositive, nicht Sporen bildende, fakultativ anaerobe Bakterien der Gattung Listeria, benannt nach dem britischen Chirurgen Joseph Lister
Listerien sind vor allem über rohe Tierprodukte (Milch, Käse, Fleisch, Fisch) übertragbar. Eine Ansteckung ist aber auch über verunreinigte pflanzliche Lebensmittel (z.B. vorgeschnittener Salat), durch Kontakt mit verunreinigter Erde
Listerien -- kommen in der Natur häufig vor. Für gesunde Erwachsene ist die Infektion meist harmlos, aber in der Schwangerschaft oder bei einer Abwehrschwäche kann sie sich schwerwiegend auswirken. Bei schweren Verläufen von Listeriose kann es zu Gehirnhautentzündung (Meningitis), Gehirnentzündung (Enzephalitis) und Blutvergiftung (Sepsis) mit hoher Sterblichkeit kommen.
bis bald & Guten Appetit

Freitag, 8. April 2011

Fleisch (Hamburger) & EHEC - ekel Essen


Fleisch (Hamburger) & EHEC - ekel Essen 
Thema heute EHEC (enterohämorrhagische Escherichia coli-Bakterien)

Was versteht man unter EHEC?

Das Bakterium Escherichia coli (E. coli) ist ein Bewohner im Darm von Mensch und Tier. In jedem Gramm Stuhl bzw. Kot befinden sich mehrere Millionen dieser Kolibakterien. Sie erfüllen wichtige Aufgaben, in dem sie Nährstoffe spalten und für die Abwehr von Krankheitserregern sorgen.
Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) stellen eine Sonderform der Kolibakterien dar. Diese Form kann, im Gegensatz zu normalen E. coli, Giftstoffe produzieren. Diese Giftstoffe werden im Darm freigesetzt und können Krankheiten auslösen.
Im menschlichen Darm kommen EHEC-Bakterien normalerweise nicht vor. Das natürliche Reservoir für diese Keime sind Rinder und andere Wiederkäuer (z.B. Schafe, Ziegen, Rehe, Hirsche), bei denen EHEC im Darm und damit im Kot vorkommen können, ohne dass die Tiere erkranken. Auch bei Schweinen, Katzen, Hunden, Geflügel und wild lebenden Vögeln wurden diese Erreger nachgewiesen. Die Erreger können vom Tier bzw. über Lebensmittel, die vom Tier stammen, auf den Menschen übertragen werden. Außerdem kann der Keim von Mensch zu Mensch übertragen werden, wenn bei einer Erkrankung mit EHEC nicht ausreichend auf die Hygiene geachtet wird.
Welche Erkrankungen können EHEC-Bakterien auslösen?

Eine Infektion mit EHEC kann symptomlos verlaufen, wobei der Erreger über 1-3 Wochen, selten über längere Zeit ausgeschieden wird. Während dieser Zeit können bei unzureichender Hygiene andere Menschen angesteckt werden.
Treten Symptome auf, kommt es meist nach einer Inkubationszeit von 1-8 Tagen zu Übelkeit, Erbrechen und leichten, wässrigen Durchfällen. Bei schwereren Krankheitsverläufen treten blutige Stühle und schmerzhafte Bauchkrämpfe auf.
Bei 5-10% der Erkrankten, insbesondere bei Kindern im Vorschulalter, entwickelt sich im Anschluss an die Darmbeschwerden (ca. einer Woche nach Beginn des Durchfalls) ein schweres Krankheitsbild. Es kann durch die Wirkung der EHEC-Gifte zu Blutarmut (verminderte Anzahl von roten Blutkörperchen), zu einer Gefäßschädigung mit Blutgerinnungsstörungen (verminderte Anzahl von Blutplättchen) und zu Nierenfunktionsstörungen kommen, dem sog. hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS), das in 1-5% der Fälle bei Kindern tödlich verläuft.
Auch nach dem Überstehen der akuten HUS-Symptomatik können schwere, bleibende Gesundheitsschäden (Bluthochdruck, Beeinträchtigung der Nierenfunktion) zurückbleiben.
Wie häufig treten EHEC-Erkrankungen auf?

Seit Inkrafttreten der bundesweiten Meldepflicht im Jahr 2001 wurden in Deutschland jährlich zwischen 926 und 1180 Fälle und in Bayern zwischen 173 und 261 Fälle von symptomatischen EHEC-Erkrankungen gemeldet. Dies entspricht bundesweit einer durchschnittlichen jährlichen Fallentdeckungsrate für Neuerkrankungen an EHEC (die sogenannte Inzidenz) von 1,31 Fällen pro 100.000 Einwohner (für die Jahre 2001 - 2006 nach Referenzdefinition). In Bayern lag die durchschnittliche jährliche Inzidenz bei 1,78 Fällen pro 100.000 Einwohner. Die meisten Erkrankungen wurden bei kleinen Kindern registriert, in der Altersgruppe 0-4 Jahre betrug die durchschnittliche jährliche Inzidenz für Bayern 22,5 Fälle pro 100.000 Kinder in diesem Alter.
Im Vergleich dazu wurden in Bayern in den Jahren 2001 -- 2006 zwischen 11 und 32 Fälle von HUS gemeldet, mit einer daraus resultierenden Inzidenz von 0,09 bis 0,26 Fällen pro 100.000 Einwohner. Bundesweit ergaben sich in diesem Zeitraum Inzidenzen zwischen 0,08 und 0,14 Fälle pro 100.000 Einwohner.
Es zeigt sich, dass in Bayern verglichen mit dem bundesweiten Durchschnitt deutlich mehr symptomatische EHEC-Infektionen und Erkrankungen an HUS auftreten.Quelle: Robert Koch-Institut: , Datenstand: 25.04.2007
Guten Appetit